Musik-Tipp der Woche: Behemoth – Lucifer und Ora Pro Nobis Lucifer

Vorwort


 

Es ist wieder soweit, die Messe beginnt und ich werde wieder einmal meinen Musik-Tipp anpreisen. Aber diesmal wird es anders als die alle Male zuvor…..

Diesmal werden wir uns nicht nur mit der Musik befassen sondern auch die Band deutlich mehr beleuchten.“Warum?“, werden sich einige Fragen, nun ja die Antwort ist mehr als einfach, weil diese Band sehr Interessant ist und auch etwas mit Religion zu tun hat, auch wenn es vielleicht nicht so ist wie viele denken.

Aber mal alles der Reihe nach……fangen wir erstmal mit einer kurzen Einstiegsfrage an:

Was ist das Beste, das einem an einem Tag passieren kann, der mit einem Termin bei einem Amt beginnt? Alle Fans unsrer Seite wissen das die Antwort bei mir einfach ist, es kommt ein neues Album bei mir an. Und genau so war es an diesem Tag. Als ich daheim ankam war es dann auch schon da, das neue Behemoth-Album: The Satanist. Der Tag war von da an super, auch weil ich später an diesem Tag noch Besuch bekam.  Aber bleiben wir bei der Musik, dieses Album sieht einfach nur geil aus, wenn man es in den Händen hält und wenn man es dann einlegt und reinhört bekommt man einfach nur einen Ohrgasmus. Und deshalb mein Musik-Tipp der Woche: Behemoth.

Die Band


 

Behemoth ist eine Black-Metal-Band aus Polen, welche sich im Jahre 1991 als Baphomet formierte. Sie sind allerdings teilweise in der Death-Metal-Richtung vertreten. Darüber hinaus gelten sie in beiden Genres als sehr bekannte Vertreter. Und genau jetzt werde ich etwas ausschweifender den Namen der Band erläutern, da ich genau diesen sehr interessant finde. Der Name Behemoth leitet sich von dem Landungeheuer der jüdischen und christlichen Mythologie ab. Hier ist der Behemoth das Gegenstück zum Seeungeheuer Leviathan und in manchen Kulturen dem Vogel Ziz. Alle drei sind nach Hiob die ersten Werke Gottes. Soweit zur Geschichte kommen wir wieder ins Heute zurück und schauen uns die aktuelle Besetzung an:

Gesang und Gitarre: Adam „Nergal“ Darski

Gitarre und Gesang:  Patryk Dominik „Seth“ Sztyber

Bass und Gesang: Tomasz „Orion“ Wróblewski

Schlagzeug und Gesang: Zbigniew Robert „Inferno“ Promiński

http://www.summer-breeze.de/de/dateien/bands/behemoth-2.jpg?x=810

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Hier möchte ich bevor wir zu den Alben kommen noch zwei Dinge ansprechen, einerseits die schwere Krankheit von Adam Darski und andereseits die Anklagen gegen ihn. Adam Darski erkrankte 2010 an Leukämie, allerdings so schwer, dass eine Chemotherapie alleine nichts mehr bringen würde. Deshalb musste ein Stammzellenspender gefunden werden. Dieser fand sich zum Glück und so konnte er im Januar 2011 das Krankenhaus gesund verlassen.

Aber leider hat er auch durch negative Meldungen Schlagzeilen gemacht. So wurde er 2007 wegen Verletzung religiöser Gefühle angeklagt, weil er zuvor bei einem Konzert auf der Bühne eine Bibel zerrissen hatte und die Kirche eine „mörderische Sekte des Planeten“ genannt hatte. Da Adam dies allerdings mit Künstlerfreiheit rechtfertigte wurde die Klage abgewiesen. Allerdings wurde die Anklage durch neue Beschwerden 2010 wieder aufgenommen und vom zuständigen Gericht neu bearbeitet. Aber auch hier wurde sie schlussendlich fallen gelassen. 2012 schließlich stellte das oberste Gericht in Warschau fest das man die Sache doch neu verhandeln muss und es zu einem erneuten Urteil kommen muss.

Soo nun kommen wir aber endlich zu den Alben, ich werde hier nur die Studioalben aufführen, da es sonst zu viel und zu unverständlich wird:

1995: Sventevith (Storming Near the Baltic)

1996: Grom

1998: Pandemonic Incantations

1999: Satanica

2000: Thelema.6

2002: Zos Kia Cultus (Here and Beyond)

2004: Demigod

2007: The Apostasy

2009: Evangelion

2014: The Satanist

Der Stil


 

Behemoth sind Black-Metaler ganz klar auch wenn einige sagen sie wären mit der Zeit immer mehr ins Death-Metal gegangen, kann ich diese Meinung nicht teilen für mich sind sie nach wie vor Black-Metal. Vielleicht haben sie Death-Metal Einflüsse aber mehr auch nicht. Aber was haltet ihr davon? Schreibts einfach in die Kommis und dann schauen wir mal.

Die Alben


 

Ja diesmal werde ich zwei Alben vorstellen weil ich zwei Lieder mir rausgesucht habe. Einmal ist es das neue Album The Satanist und zum andren ist es das 2009 erschienene Evangelion. The Satanist und Evangelion bestehen beide aus 9 Liedern.

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Tracklist The Satanist:

1 – Blow Your Trumpets Gabriel

2 – Furor Divinus

3 – Messe Noire

4 – Ora Pro Nobis Lucifer

5 – Amen

6 – The Satanist

7 – Ben Sahar

8 – In The Absence Ov Light

9 – O Father O Satan O Sun!

Tracklist Evangelion

1 – Daimonos

2 – Shemhamforash

3 – Ov Fire and the Void

4 – Transmigrating Beyond Realms ov Amenti

5 – He Who Breeds Pestilence

6 – The Seed ov I

7 – Alas, Lord Is Upon Me

8 – Defiling Morality ov Black God

9 – Lucifer

Die Songs


 

Ja jetzt wirds kniffelig, ich habe mir zwei Songs rausgesucht um einmal den Unterschied aufzuzeigen, den sie meiner Meinung nach gemacht haben innerhalb von den Jahren. Deshalb werde ich meine Meinung auch hier zusammenfließen lassen. Nergal selbst sagte zu The Satanist: Wir wollten, dass es nach Wut und Kotze klingt. Es soll wieder zurück zu den Wurzeln gehen. Nicht so steril klingen, wie die Vorgänger und deshalb mein Vergleichslied. So kann nun jeder für sich entscheiden ob es geglückt ist oder ob sie voll daneben gegriffen haben. Meiner Meinung nach ist dieses Behemoth-Album das Beste und klingt einfach nur nach Wut und Kotze um mich an den Worten Nergals zu orientieren. Es ist der Hammer und man muss es sich einfach mal geben um zu sehen ob man Fan oder Nicht-Fan ist. Und deshalb ohne weitere Worte die beiden Songs.

Rezzi_Musik_93

Zuerst der „alte“ Song Lucifer

Und nun der Song vom neuen Album, Ora Pro Nobis Lucifer

So meine Gemeinde das wars für diese Woche, die Predigt ist zu Ende.

In nomine patris

et filii et spiritus sancti

Amen!

DeadCityPrayer

Author: DeadCityPrayer

Ich bin das erste Nicht-Gründungsmitglied und hauptsächlich in der Redaktions- und Podcast-Abteilung tätig. Alles was mit Musik, hauptsächlich Metal, interessieren mich.

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