Mangakritik: Brynhildr in the Darkness – Band 1

Lange habe ich gewartet und nun ist es endlich soweit. Das hoffentlich neue Meisterwerk von Lynn Okamoto wurde endlich veröffentlicht. Vielleicht kennt ihn einer von euch. Er hat die grandiose Mangareihe “Elfen Lied” verfasst und auch gezeichnet. Und dieses Mal mit besseren Zeichnungen als beim Anfang vom vorherigen Projekt. Ob es ähnlich oder genauso gut ist wie “Elfen Lied” wird sich raus stellen. Da dies hier auch eine neue Art von Kritik ist, werde ich es in verschiedene Punkte gliedern.

Storyline

Ryoutas Kindheitsfreundin Kuroneko will ihm die Existenz von Aliens beweisen, weil er nicht daran geglaubt hat. Doch durch einen Unfall stirbt sie auf tragische Art und Weise. Seit jenem Tag sucht Ryoutas nach Beweisen für Aliens. Eines Tages kommt eine neue Schülerin an die Schule, die Kuroneko bis ins kleinste Detail ähnelt. Es stellt sich heraus, dass sie aus einer geheimen Forschungseinrichtung geflohen ist und Ryoutas versucht um jeden Preis ihr zu helfen.

Es ist eine ähnlich durch geknallte Geschichte wie bei seinem vorherigen Projekt. Doch Lynn Okamoto ist dafür bekannt aus dem größten “Kuddel-Muddel” noch eine sehr stimmige und Sinnvolle Story zu zaubern. Es kommt definitiv mehr auf euch zu, als das, was ich hier erwähnt habe. Und es ist bisher nur der erste Band. Das Tempo ist recht zügig, dass viel auf einmal auf einen nieder prasselt, aber niemals so viel, dass man noch einmal zurück blättern muss. Das ganze gibt einen sehr guten Lesefluss ist verständlich in Szene gesetzt. Zudem ist das Ende des ersten Bandes mit einem so großen Cliffhanger verbunden, dass ich es verfluche, dass der nächste Band erst im Januar 2014 auf dem Markt zur Verfügung steht.

Zeichenstil

Die Zeichnungen waren am Anfang nicht wirklich die Stärke von Lynn Okamoto. Doch mit jedem Band entstand ein besseres Gesamtprodukt. Wir können nur von Glück reden, dass er mittlerweile gut bis sehr gut Zeichnen kann. Aber eine Sache gibt es, die mir irgendwie gefehlt hat. Es gab keine Zeichnung, die über beide Seiten hinweg gehen. Denn genau diese finde ich, wenn sie richtig platziert sind, einfach nur grandios. Das ist das einzige, was mir wirklich gefehlt hat. Ansonsten ist die Verteilung der Bilder gut gewählt, sodass nichts vor weg genommen wird.

Ich weiß zwar nicht, wie es bei euch ist, aber mich nervt es, wenn einer der Schlüsselbilder, die ein Geheimnis aufdecken oder einen Twist verursachen auf der linken Seite ist. Denn wenn ich umblättere schaue ich erst alles zusammen an. Damit ist bei mir die komplette Spannung weg, weil ich entweder das entscheidende Bild schon gesehen, oder wenn ich es anders mache es schon aus dem Augenwinkel bemerkt habe. Finde ich immer Schade, aber hier ist es nicht der Fall. Jedenfalls ist mir das kein einziges mal aufgefallen.

Quelle: http://z.mhcdn.net/store/manga/10526/002.0/compressed/okiwaguro_no_brynhildr_02_trinity_bakuma.kiwaguro_no_brynhildr_ch002_01.jpg?v=11328499857

Quelle: http://z.mhcdn.net/store/manga/10526/002.0/compressed/okiwaguro_no_brynhildr_02_trinity_bakuma.kiwaguro_no_brynhildr_ch002_01.jpg?v=11328499857

Charaktere

Ryoutas ähnelt ein wenig Kota aus “Elfen Lied”. Er kann nicht anders und muss Neko Kuroha (Das ist die Person, die Kuroneko absolut ähnlich aussieht) helfen. Und das Ganze auf Grund eines tragischen Ereignisses in seiner Kindheit. Es gibt nur wenige Abweichungen zwischen den Beiden. Neko Kuroha ist ein sehr hilfsbereites Mädchen, versucht aber Andere aus ihren Angelegenheiten raus zu halten. Doch zu Ryouta baut sie nach einer gewissen Zeit Vertrauen auf. Deswegen will sie ihn umso mehr von ihr verhalten, damit er nicht in Schwierigkeiten gerät. Es gibt natürlich noch ein paar Charaktere mehr, die wichtig sind, aber wenn ich zu denen etwas sage, verrate ich zu viel von der Geschichte. Und das will keiner von uns.

Fazit

Der erste Band war am Anfang sehr verwirrend, da viele Informationen, komische Ereignisse und noch viel mehr strange und seltsame Elemente auf einmal auf mich prasselten. Doch ich habe großes Vertrauen in Lynn Okamoto und weiß, dass alles am Ende einen Sinn ergeben wird. Ich empfehle jedem sich wenigstens den ersten Band zu kaufen um zu schauen, ob das ganze etwas für ihn ist. Ich werde mir jedenfalls den nächsten Band holen und kann es kaum abwarten.

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Kuhra

Author: Kuhra

Ich bin einer der Gründer von Rezessition und bin hauptsächlich im redaktionellen Bereich unterwegs. Aber auch der Podcast und gewisse andere Bereiche fallen unter meine Aufsicht.

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