Filmkritik: Edge of Tomorrow

Edge Of Tomorrow – 2014(USA) – Regie: Doug Liman – Drehbuch: Christopher McQuarrie, Jez Butterworth, John-Henry Butterworth – Schauspieler: Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson – Länge: 113 Minuten – Jugendfreigabe: 12 Jahre

Und täglich grüßt das Murmeltier. Als eine Alieninvasion die Erde befällt und fast komplett Europa eingenommen hat, wird Major William Cage (Tom Cruise) gegen seinen Willen an die vorderste Front geschickt. Dort kämpft er das erste Mal gegen die Aliens und stellt sich auch so an. Als er jedoch einen seltenen Alpha tötet und dabei das Blut in seines gerät, bekommt er die Fähigkeit den Tag zurück zu setzen. Ein Nachteil hat das dann aber doch. Um diese Fähigkeit zu aktivieren, muss er sterben.

Auf dem Schlachtfeld rettet er Sergeant Rita Vrataski (Emily Blunt) das Leben. Sie besaß diese Fähigkeit auch bei einer anderen Operation und versucht mit William Cage die Invasion zu stoppen und damit die Welt zu retten.

 

 

Die Zeitreisen-Logik

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Die Thematik ist sehr interessant gewählt und leitet sich meiner Meinung nach sehr stark vom Film Und täglich grüßt das Murmeltier ab. Auch wenn die Handlung und die Umstände eine andere sind. Denn auch hier wacht William aus dem Schlaf auf um den Tag von neuem zu beginnen. Aber mit Zeitreisen bekommt man mich in der Regel immer, da ich das Thema sehr interessant finde. Aber hier darf man nicht auf die Logik von Zeitreisen setzen, denn die Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen haben immer andere Theorien als die im Film.

 

Quelle: http://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/s--1eaxbGPV--/hb3linruc6cl024irwsm.jpg

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Schauspieler, Aliens und Privates

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Auch wenn Tom Cruise in der Öffentlichkeit nicht der beliebteste Schauspieler der Welt ist, da er der Sekte Scientology angehört, feiere ich Ihn als Schauspieler und seine Performance auf der Leinwand. Viele Menschen haben damit ein Problem und können nicht abgrenzen zwischen Film und Privat. Ich kann das und freue mich daher immer auf einen neuen Tom Cruise Film. Denn auch hier hat er wieder eine sehr gute Leistung geliefert. Seine Entwicklung von dem Feigling, der auf keinen Fall in den Krieg möchte zum mutigen Helden ist sehr glaubhaft und vor allem auch gut dargestellt. Was den Sidekick Emily Blunt angeht habe ich bisher nur wenige Filme gesehen und kann daher keine sehr große Meinung abgeben. Aber hier hat Sie eine gute Leistung abgeliefert und war demnach der Rolle auch gewachsen. Die Knallharte Soldatin hat Sie einfach drauf.

Bei den Aliens habe ich nur wenig zu meckern. Das Design ist an sich cool, aber sie bewegen sich zu schnell. So kann man nur schlecht Details erkennen. Selten ist mehr zu sehen als nur ein Windschatten, oder ein Knäuel Tentakel. Der Alpha hingegen ist gut zu sehen. Aber das ist auch logisch, da er ebenfalls einen Fokus hat im Film. Was ich mich aber den kompletten Film über gefragt habe ist, wenn die Aliens Ihn orten können, warum bringen Sie Ihn dann dennoch jedes Mal wieder um und verhindern es nicht stattdessen? Aber manche Fragen sollen wohl ungeklärt bleiben.

Quelle: http://www.framestore.com/sites/default/files/styles/hero_720x406px/public/work/edge_of_tomorrow_web_hero.jpg?itok=JWwk9-UJ

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Lustig?

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Was sehr stark heraus sticht ist die Komik die durch das Zurücksetzen der Zeit entsteht. Allein das Training ist einfach zum kaputt lachen und passt einfach wunderbar in das Gesamtkonzept. Ein Beispiel im Training ist, dass er sich ständig etwas bricht (Bein, Rücken, Arm, etc.). Denn er ist kein erfahrener Soldat. Daher bringt Rita Ihn immer um, obwohl das William nicht will und immer versucht eine Ausrede zu finden. Ebenfalls die Schnitte sind gut gesetzt worden. Denn jedes Mal wenn William stirbt – und das sind nicht wenig Tode – wird sehr gut auf das nächste Ereignis geschnitten, sodass es nie langweilig wird.

Quelle: http://a.tefltube.net/sites/default/files/imagecache/poster_huge_2000/edge-of_tomorrow_cruise.jpg

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Fazit

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Alles in allem ist Edge of Tomorrow ein sehr guter Action-Science-Fiction Film mit vielen komischen einlagen, die man im Vorfeld nicht erwartet. Tom Cruise hatte bisher nur selten einen Fehlgriff in seiner Filmografie und daher ist es eine klare Empfehlung für die, die auf Action, Zeitreisen, Aliens, etc. stehen.

Wie fandet Ihr den Film? Hat euch die Kritik weiter geholfen? Schreibt es einfach in die Kommentare.

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Trailer – Edge Of Tomorrow

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Kuhra

Author: Kuhra

Ich bin einer der Gründer von Rezessition und bin hauptsächlich im redaktionellen Bereich unterwegs. Aber auch der Podcast und gewisse andere Bereiche fallen unter meine Aufsicht.

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