Filmkritik: Godzilla (2014)

Godzilla – 2014(USA) – Regie: Gareth Edwards – Drehbuch: Max Borenstein, Dave Callaham – Schauspieler: Aaron Taylos-Johnson, Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Sally Hawkins – Länge: 123 Minuten – Jugendfreigabe: 12 Jahre

Er ist zurück auf der Leinwand. Er ist groß, kann eine ganze Stadt in Sekunden zerstören und ist um einiges besser als der liebe Vertreter aus dem Jahre 1998. Viele werden es schon erraten, oder vielleicht im Titel gelesen haben. Die Rede ist von Godzilla. Einer der wenigen Filme, die so viele Reboots, Fortsetzungen, etc. bekommen hat wie fast kein zweiter Film. Ob der neue Ableger komplett überzeugen kann, oder auch zu den schlechteren gehört, erfahrt Ihr nun hier.

 

 

Er ist wieder da

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Der Film beginnt 15 Jahre vor der Haupthandlung. Durch Minenarbeiten auf den Philippinen wird ein altes Tunnelsystem freigelegt, wo alte Knochen gefunden werden. Aber nicht nur Knochen sind vorhanden. Nein, ein zerbrochenes Ei und ein Tunnel an die Oberfläche werden entdeckt. Kurz nach diesen Ereignissen kommt es zu Komplikationen in einem Atomkraftwerk in Japan. Dabei stirbt Sandra Brody (Juliette Binoche), die Frau von Joe Brody (Bryan Cranston).

15 Jahre später kann Joe noch immer nicht akzeptieren, dass alles nur ein Unfall war und versucht heraus zu finden, was wirklich geschehen ist. Er grenzt sich von allem ab. Selbst von seinem Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson). Dieser ist zum Militär gegangen und arbeitet dort als Bombenentschärfer. Ford wird eines Tages nach Japan gerufen, da sein Vater versucht hat in die Quarantänezone zu gelangen, wo sein altes Haus steht. Als Ford seinen Vater aus dem Gefängnis holt, überredet Joe Ihn mit zu kommen und das Geheimnis zu lüften.

Quelle: http://www.mediastinger.com/wp-content/uploads/2013/07/Godzilla2014_thumbLG2.jpg

Quelle: http://www.mediastinger.com/wp-content/uploads/2013/07/Godzilla2014_thumbLG2.jpg

 

 

 

Hast du ein Problem? Dann ruf Godzilla

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Gleich vorne Weg, der Film konnte mich nicht wirklich überzeugen, aber dennoch hat er gewisse Qualitäten, die vielleicht für euch sprechen würden. Zum Beispiel die Story. Abgesehen von einem Punkt finde ich sie solide erzählt mit ein paar Actioneinlagen und coolen Monstern. Monster fragt Ihr euch? Genau, hier ist mehr als nur eins vorhanden. Denn die Geschichte um Godzilla spielt sich etwas anders ab, als in den Vorgängern. Denn erst kommt eine andere Rasse zum Vorschein. Diese wollen sich auf der Oberfläche vermehren und zerstören dabei Hawaii und Tokyo. Zwischen drin kommt dann der richtige Godzilla aus den alten Filmen im gleichen Design. Denn er möchte nichts weiter als das Gleichgewicht der Welt erhalten und versucht die neuen Monster zu töten. Und genau das ist mein Kritikpunkt, der mir überhaupt nicht gefällt. In den Originalfilmen war Godzilla der böse und hat auf der Suche nach Nahrung alles zerstört, was Ihn in den Weg kam. Gut, hier zerstört er auch viel, aber das eher beim Kampf. Mir kam das jetzt so vor, als ob die Macher sich ein wenig von Pacific Rim abgeschaut hätten. Ansonsten hat die Handlung keine großen Wendungen und wird 0-8-15 erzählt. Als guter Durchschnitt.

 

 

Dich habe ich doch schon Mal gesehen….

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Bei den Monstern habe ich schon vorweg genommen, dass Godzilla genau so aussieht wie in den alten Filmen. Also keinerlei Veränderung. Doch das neue Monster hat mich sehr stark an das von Cloverfield erinnert. Da es eine amerikanische Produktion ist, halte ich das hier für möglich, dass sie sich dort ein wenig Inspiration geholt haben. Ansonsten sehen sie top aus und vor allem bedrohlich. Als Zuschauer merkt man selbst einfach die Bedrohung, die von den Kreaturen ausgeht.  Was die Charaktere angeht, sind Sie sehr Leer gehalten. Mir kommt nur eine Figur in den Sinn, die Persönlichkeit besitzt und das ist Bryan Cranson als Joe Brody. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass ich eh ein riesiger Fan von Ihm geworden bin, oder dass er es wirklich schafft seinem Charakter Leben ein zu hauchen. Jedenfalls war das meine Favorisierte Figur im ganzen Film.

filmkritik_godzilla_monster_muto_cloverfield_kuhra_16072014

Quelle: Selbst produziert. Ich weiß, nicht besonders hübsch. Aber für diesen Zweck reicht es. ^^

 

 

Fazit

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Ansonsten gibt es nicht wirklich viel zu sagen, darum komme ich jetzt schon zum Fazit. Als ich den Trailer das erste Mal gesehen habe, freute ich mich auf den Streifen. Doch nach und nach, als ich vor dem Bildschirm saß, wurde mir bewusst, dass hier nur ein durchschnittlicher Film vor mir war. Er macht zwar nicht viel falsch, aber dafür auch nichts wirklich gut, oder neu. Wer nach einem Film sucht, der für zwischen durch gut ist, kann hier bedenkenlos zugreifen. Wer aber nach einem guten Monster-zerstört-Stadt-Film sucht, dem würde ich dann entweder Pacific Rim, oder Cloverfield empfehlen. Vor allem Letzterer konnte mich sehr gut unterhalten, da er mehr Persönlichkeit besaß.

Was haltet Ihr vom Film? Schreibt es einfach in die Kommentare. Wir freuen uns über jede Diskussion.

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Trailer – Godzilla (2014)

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Kuhra

Author: Kuhra

Ich bin einer der Gründer von Rezessition und bin hauptsächlich im redaktionellen Bereich unterwegs. Aber auch der Podcast und gewisse andere Bereiche fallen unter meine Aufsicht.

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