Filmkritik: Trollhunter

Trollhunter – 2010(Norwegen) – Regie: André Ovredal– Produzent: Sveinung Golimo – Drehbuch: André Ovredal – Schauspieler: Otto Jespersen, Hans Morten Hansen, Tomas Alf Larsen, Johanna Morck – Länge: 104 Minuten – Jugendfreigabe: 12 Jahre

Eine junge Gruppe von Studenten macht sich auf den Weg um um eine Dokumentation über den wilderer Hans (Otto Jespersen) zu drehen. Dieser erschießt illegal Bären. Als er nicht auf Ihre Fragen eingehen will, verfolgen Finn (Hans Morten Hansen), Kalle (Tomas Alf Larsen) und Johanna (Johanna Morck) Ihn in der Nacht in ein abgesperrtes Gebiet. Dort verlieren Sie Hans zunächst, aber dann kommt er Ihnen entgegen gerannt und brüllt “Troll!”. Sie flüchten ohne etwas gesehen zu haben und die Studenten erwarten eine Erklärung.

Hans bietet ist einverstanden, dass die Studenten Ihn die darauf folgende Nacht begleiten können. Dort sehen Sie dann das unfassbare. Ein riesiger Troll treibt in Norwegen sein Unwesen und Hans muss Ihn mit UV-Strahlen töten. Denn das ist das einzige Mittel gegen diese mystischen Wesen. Begeistert von dem was sie gesehen haben, drehen die Studenten nun eine Dokumentation über Hans den Trolljäger.

 

 

Was ist Found-Footage?

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Trollhunter, oder zu deutsch Trolljäger ist ein Found-Footage-Film aus Norwegen. Für die, die nicht wissen was das ist: Found-Footage sind Filme, die aus der Perspektive einer Kamera gedreht wurde. Das Filmmaterial wurde von den Betroffenden der Geschichte selbst aufgenommen. Beispiele hierfür sind Cloverfield, Rec, Paranormal Activity und Blair Witch Project. Das Videomaterial sind “Amateurhaft” geschnitten und haben manchmal beabsichtigt “sinnlose” Szenen. Wie Landschaftsaufnahmen, oder Dialoge die nichts mit der Geschichte zu tun haben. Nicht jeder Mensch mag diese Art von Filmen. Denn es ist schwierig auf diese Art und Weise eine Spannungskurve aufrecht zu erhalten.

Quelle: http://basedonnothing.net/wp-content/uploads/2012/10/title_image_1208759562_2.jpg

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Troll!

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Trollhunter hat einen coolen Ansatz. Als ich den Film angeschaltet habe, war mein Gehirn auf Horror eingestellt ghewesen. Denn diese Art des Filmes wird am meisten im Horrorgenre verwendet. Doch hier wurde eine Mischung aus Action, Fantasy, “Dokumentar” und ein wenig Horror und Komödie verwendet. Der Film ist Abwechslungsreich, was auch an den verschiedenen Arten vonTrollen liegt, die man als Zuschauer auf die Leinwand präsentiert bekommt. Das geht von einem dreiköpfigen Troll bis hin zu einem hundert Meter hohen Monster. Zudem sind sie auch gut animiert worden. Einziger Fehler, der mich bis heute noch irritiert ist, wie kann es sein, dass die Menschen noch nicht bemerkt haben, dass es Trolle gibt. Ich meine manche werden zu wahren Riesen. Aber naja, das ist Filmlogik.

Quelle: http://www.dvdactive.com/images/reviews/screenshot/2011/12/trollhunterbdcap7_original.jpg

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Gute Abwechslung

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Bei der Kamera wurde viel Wert auf Abwechslung gelegt. Denn es wir Tags und Nachts gedreht. Dann mit Nachtsicht, mit Kaputter Linse und zu guter Letzt wird Mal der Kameramann gewechselt. Sobald das getan wird, ist eine Veränderung des Führungstils bemerkbar. Achtetet einfach Mal beim Wechsel darauf. Einziger Kritikpunkt ist bei mir die Nachtsicht. Das sieht meiner Meinung nach nicht so gut aus wie in anderen Filmen. Auch wenn es vielleicht in echt so aussehen mag, finde ich dann doch die unrealistische Hollywood-Variante besser.

Quelle: http://www.moviepilot.de/files/images/0502/1083/the-troll-hunter-5.jpg

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Mein Held

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Die Schauspieler sind ebenfalls gut gewählt. Zwar keine Weltklasse Leistungen, die hier geboten werden, aber für so einen Film vollkommen ausreichend. Mein persönlicher Favorit ist Otto Jespersen, der Hans spielt. Er hat die Rolle des griesgrämigen, aber auch wieder freundlichen und einsamen Trolljägers gut drauf. Daher spielt er ein wenig die anderen Schauspieler gegen die Wand. Wer mir nicht so gut gefallen hat ist der erste Kameramann. Der war etwas zu unglaubwürdig, was aber auch am Drehbuch gelegen haben könnte.

Quelle: http://www.thehouseofhorror.tv/wp-content/uploads/2011/09/trollhunter2.jpg

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Fazit

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Trollhunter ist ein sehr guter Found-Footage-Film. Ein Film den man sich ruhig Mal anschauen kann, wenn man auf solche Arten von Filmen steht. Er bietet definitiv eine spannende Story und kann auch sehr gut überzeugen. Die Trolle sehen einfach Hammer aus für diese Drehweise und der Film hat auch ein paar lustige Einlagen parat. Ich kann Trollhunter für einen netten Abend weiter empfehlen. Was haltet Ihr von Trollhunter? Hat euch die Kritik weiter geholfen? Schreibt es einfach in die Kommentare. Wir freuen uns über jede Diskussion und beteiligen uns auch dabei.

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Trailer – Trollhunter

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Kuhra

Author: Kuhra

Ich bin einer der Gründer von Rezessition und bin hauptsächlich im redaktionellen Bereich unterwegs. Aber auch der Podcast und gewisse andere Bereiche fallen unter meine Aufsicht.

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