Gamekritik: Zwei Jahre Guild Wars 2

Über zwei Jahre gibt es Guild Wars 2 nun schon. Seit Spieler der ersten Stunde habe ich nun eine längere Pause hinter mir und schaue mir das Buy-to-Play-MMO noch einmal an. Lohnt es sich überhaupt noch mit dem Rollenspiel anzufangen?

Zwei Jahre – Was hat sich geändert?


 

Grob gesagt: Nicht viel. Am Spielprinzip von Guild Wars 2 hält ArenaNet immer noch fest. So gibt es keine wirkliche Itemspirale, keine Quest-Hubs und auch keine Raid-Instanzen. Obwohl sich hier eine Änderung andeutet. Das macht das Spiel aber auch aus: Auf Level 80 ist man nicht darauf angewiesen ewig lange Instanzen abzufarmen um  das beste Equip nach 2 Monaten gegen etwas neues einzutauschen. GW2 fokussiert sich dabei lieber auf die lebendige Geschichte, die eigentlich erst Anfang dieses Jahr richtig Fahrt aufgenommen hat. Denn da hat Scarlet Dornstrauch einfach mal so die Hauptstadt Löwenstein in Schutt und Asche gelegt. Dafür wurde Sie mit dem Tod belohnt. Jetzt bereitet sich Tyria aber auf die Folgen ihres Tuns vor denn Scarlet hat einen uralten Drachen erweckt, der Unheil über die friedlichen Lande von Tyria bringen wird. Ich warte gespannt darauf, wie sich diese neue lebendige Geschichte weiterentwickelt.

Guild Wars 2

Grafik: Guild Wars 2

Gleiches Gameplay – Anderes Interface


 

Im Grunde also das gleiche Spielprinzip. Geändert hat sich aber einiges am Interface und am Gameplay von GW2. Mit sogenannten Feature-Patches werden viele einzelne Interface-Probleme gelöst und einige Dinge überarbeitet. So erstrahlt der Handelsposten in einem neuen Design, welches das Auktionshaus auch bitter nötig hatte. Farben, die man in Tyria findet, sind nicht mehr charakter- sondern accountgebunden, die persönliche Geschichte findet nur noch alle 10 Level statt und auch die Art und Weise wie man Quests bzw. Herzen findet hat sich geändert. So folgt man ab sofort nur noch einem Pfeil, der zum nächsten Herz führt. So erledigt man Quests am Fließband…ob das so gut ist? Nun ja, es ist anfängerfreundlich und auch alte Hasen werden ihren Twink schneller auf 80 bringen. Die Feature-Patches halten GW2 somit auf aktuellen MMO-Stand und gehen auf die Wünsche der Community ein.

Lohnt sich Guild  Wars 2 noch?


 

Auf alle Fälle! Die Grafik ist immer noch wunderschön, das Interface als auch die lebendige Geschichte werden regelmäßig aktualisiert und auch die Community ist sehr umgänglich. Auch nach zwei Jahren konnte mich GW2 schon nach einem kurzen Besuch wieder fesseln und ich bin hochmotiviert meinen neu erstellten Charakter auf 80 zu bringen. Durch die Megaserver-Lösung sind auch immer andere Spieler, wenn auch nicht deutschsprachig, unterwegs mit denen man mal ein Event zusammen angehen kann. Fazit: Ein Besuch lohnt sich allemal!

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Ayrony

Author: Ayrony

Als Autor schreibe ich vor allem interessante Kritiken, Rezensionen oder schlichtweg meine ungenierte, persönliche Meinung über Games, Serien und Filme.

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